Wir trauern um Andreas Schnapauff

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Wir trauern um Andreas Schnapauff

Dir Kirchengemeinde Halstenbek trauert um Andreas Schnapauff, der mit außergewöhnlichem Engagement das kirchliche Leben in der Kirchengemeinde Halstenbek sowie in zahlreichen überregionalen Gremien des Kirchenkreises und der Landeskirche geprägt hat.

Über 42 Jahre lang gehörte Andreas Schnapauff dem Kirchengemeinderat der Kirchengemeinde Halstenbek an. Seine berufliche Erfahrung als Wirtschaftsprüfer brachte er über viele Jahre verantwortungsvoll in den Haushalt und die Finanzen der Gemeinde ein. Projekte wie die Spendenaktion zur Finanzierung der Orgel in der Erlöserkirche Halstenbek tragen maßgeblich seine Handschrift. Außerdem lagen ihm die Gestaltung des Gottesdienstes und die Pflege der Liturgie am Herzen.

Sein Engagement reichte aber auch weit über die Gemeindegrenzen hinaus.
Bis zum 30. April 2009 war er langjähriges Mitglied der Synode des Kirchenkreises Pinneberg, in deren letzten Amtsperioden er zunächst als stellvertretender Vorsitzender und schließlich als Vorsitzender wirkte.
In dieser Funktion war er zudem ein geschätzter Ratgeber im Sprengelbeirat bei der Bischöfin für den Sprengel Hamburg und Lübeck.

Sein Wirken auf landeskirchlicher Ebene gipfelte in der Mitgliedschaft in der Nordelbischen Synode, der er bis Mitte 2009 angehörte. In dieser Phase des Umbruchs und der Gestaltung der heutigen Nordkirche brachte er seine tiefe Verwurzelung im Glauben und sein kirchenrechtliches Verständnis ein.
Für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement wurde ihm nach der Jahrtausendwende die Bugenhagen-Medaille verliehen.

Andreas Schnapauff war weit mehr als ein ausgewiesener Fachmann für Verwaltung und Finanzen. Er war ein zutiefst spiritueller und theologisch hochgebildeter Mensch. Im theologischen Gesprächskreis der Gemeinde war er ein geschätzter Diskussionspartner, der komplexe Sachverhalte stets mit seinem reflektierten Glauben verknüpfte. Seine Liebe zur Kirche fand auch im Kirchenchor ihren Ausdruck, in dem er über viele Jahre aktiv mitsang und die Gemeinschaft pflegte.

Wir verlieren mit Andreas Schnapauff einen Menschen, der sich durch tiefen Sachverstand auszeichnete, verantwortungsbewusst und zuverlässig handelte und trotz seiner großen Verdienste stets bodenständig und bescheiden blieb. Seine tiefe Liebe zur evangelischen Kirche war für alle, die ihm begegneten, spürbar. Sein jahrzehntelanges Wirken wird in Halstenbek und weit darüber hinaus in dankbarer Erinnerung bleiben. Die Trauerfeier fand am Donnerstag, dem 9. Juli in Halstenbek statt.

Wir möchten seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden, unser aufrichtiges Mitgefühl aussprechen.

Für die Kirchengemeinde: Pastorin Katja Rogmann

(Bild und Bildrechte: Heike Shelley)

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