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Die Bergpredigt in der BasisBibel



Erzählungen, Gedichte, Berichte und Gebete - die Bibel beeindruckt die Menschen seit Jahrhunderten mit ihren Texten. Und Menschen lassen sich von ihrer Botschaft berühren. Manche lesen das erste Mal in der Bibel und sind überrascht, was in ihr zu finden ist. Andere, denen die Bibel vertraut ist, lesen in einer neuen Übersetzung die alte Botschaft ganz neu.
Anfang dieses Jahres ist die BasisBibel erschienen, eine innovative Übersetzung mit prägnanten Sätzen, vertrauten Worten, sinnvoll gegliedert und gut zu lesen.
Die Bergpredigt von Jesus, die Zusammenfassung seiner Lehre und damit wohl der wichtigste Text des Neuen Testaments, liest sich darin so:

Viele Menschen kommen zu Jesus
Jesus zog durch ganz Galiläa.
Er lehrte in ihren Synagogen und verkündete die Gute Nachricht vom Himmelreich.
Er heilte jede Krankheit und jedes Leiden im Volk.
Sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien.
Und sie brachten alle zu ihm,
die irgendwelche Krankheiten oder Schmerzen hatten.
Darunter waren Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte.
Jesus heilte sie alle.
Eine große Volksmenge folgte ihm:
Die Menschen kamen aus Galiläa,
dem Gebiet der Zehn Städte, aus Jerusalem, aus Judäa
und aus dem Gebiet jenseits des Jordan.

Als Jesus die Volksmenge sah,
stieg er auf einen Berg.
Er setzte sich und seine Jünger kamen zu ihm.
Jesus begann zu reden und lehrte sie.

Wer glückselig ist (Die Seligpreisungen)
Glückselig sind die, die wissen,
dass sie vor Gott arm sind.
Denn ihnen gehört das Himmelreich.
Glückselig sind die, die trauern.
Denn sie werden getröstet werden.
Glückselig sind die, die von Herzen freundlich sind.
Denn sie werden die Erde als Erbe erhalten.
Glückselig sind die, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit.
Denn sie werden satt werden.
Glückselig sind die, die barmherzig sind.
Denn sie werden barmherzig behandelt werden.
Glückselig sind die, die ein reines Herz haben.
Denn sie werden Gott sehen.
Glückselig sind die, die Frieden stiften.
Denn sie werden Kinder Gottes heißen.
Glückselig sind die, die verfolgt werden,
weil sie für Gottes Gerechtigkeit eintreten.
Denn ihnen gehört das Himmelreich.
Glückselig seid ihr, wenn sie euch beschimpfen,
verfolgen und verleumden, weil ihr zu mir gehört.
Freut euch und jubelt!
Denn euer Lohn im Himmel ist groß!
Genauso wie euch haben sie früher die Propheten verfolgt.

Salz der Erde und Licht der Welt
Ihr seid das Salz der Erde:
Aber wenn das Salz nicht mehr salzt,
wie kann es wieder salzig werden?
Es ist nutzlos! Also wird es weggeworfen
und von den Menschen zertreten.
Ihr seid das Licht der Welt:
Eine Stadt, die auf einem Berg liegt,
kann nicht verborgen bleiben!
Es zündet ja auch niemand eine Öllampe an
und stellt sie dann unter einen Tontopf.
Im Gegenteil: Man stellt sie auf den Lampenständer,
damit sie allen im Haus Licht gibt.
So soll euer Licht vor den Menschen leuchten.
Sie sollen eure guten Taten sehen
und euren Vater im Himmel preisen.

Den Willen Gottes im Gesetz ganz ernst nehmen
Denkt ja nicht, ich bin gekommen,
um das Gesetz und die Propheten außer Kraft zu setzen.
Ich bin nicht gekommen, um sie außer Kraft zu setzen,
sondern um sie zu erfüllen.
Amen, das sage ich euch:
Solange Himmel und Erde bestehen,
wird im Gesetz kein einziger Buchstabe
und kein Satzzeichen gestrichen werden.
Alles muss geschehen,
was Gott geboten und verheißen hat.
Keines der Gebote wird außer Kraft gesetzt,
selbst wenn es das unwichtigste ist.
Wer das tut und es andere Menschen so lehrt,
der wird der Unwichtigste im Himmelreich sein.
Wer die Gebote aber befolgt und das andere so lehrt,
der wird der Wichtigste im Himmelreich sein.
Denn ich sage euch:
Eure Gerechtigkeit muss größer sein
als die der Schriftgelehrten und Pharisäer.
Sonst werdet ihr niemals in das Himmelreich kommen.

Das Gebot, nicht zu morden
Ihr wisst, dass unseren Vorfahren gesagt worden ist:
Du sollst nicht töten! Außerdem heißt es:
Wer einen Mord begeht, der gehört vor Gericht.
Ich sage euch aber: Schon wer auf seinen Bruder
oder seine Schwester wütend ist, gehört vor Gericht.
Wer zu seinem Bruder oder seiner Schwester ›Dummkopf‹ sagt,
gehört vor den jüdischen Rat.
oder seine Schwester wütend ist, gehört vor Gericht.
Wer zu seinem Bruder oder seiner Schwester ›Dummkopf‹ sagt,
gehört vor den jüdischen Rat.
Wer ›Idiot‹ sagt, der gehört ins Feuer der Hölle.
Stell dir vor: Du bringst deine Opfergabe zum Altar
und dort fällt dir ein:
Mein Bruder, meine Schwester hat etwas gegen mich.
Dann lass deine Opfergabe vor dem Altar liegen.
Geh zuerst hin und versöhne dich
mit deinem Bruder oder deiner Schwester.
Dann komm zurück und bring deine Opfergabe dar.
Wenn du jemandem etwas schuldest,
einige dich rechtzeitig mit ihm.
Tu das, solange ihr auf dem Weg zum Gericht seid.
Sonst bringt er dich vor den Richter,
und der übergibt dich dem Gerichtsdiener:
Dann wirst du ins Gefängnis geworfen.
Amen, das sage ich dir:
Du wirst dort nicht wieder herauskommen,
bis du die letzte Kupfermünze zurückbezahlt hast.

Das Gebot, die Ehe nicht zu brechen
Ihr wisst, dass gesagt worden ist:
Du sollst nicht ehebrechen!
Ich sage aber:
Wer die Frau eines anderen begehrlich ansieht,
hat mit ihr schon die Ehe gebrochen.
Er hat es in seinem Herzen getan.
Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verleitet,
reiß es aus und wirf es weg!
Besser du verlierst nur ein Körperteil,
als dass du ganz in die Hölle geworfen wirst.
Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verleitet,
schlag sie ab und wirf sie weg!
Besser du verlierst nur ein Körperteil,
als dass du ganz in die Hölle kommst.
Es ist gesagt worden:
Wer sich von seiner Frau scheiden lassen will,
muss ihr eine Scheidungsurkunde ausstellen.
Ich sage euch aber:
Jeder, der sich von seiner Frau scheiden lässt,
der macht sie zur Ehebrecherin –
außer, sie war vorher schon untreu.
Und wer eine geschiedene Frau heiratet,
begeht ebenso Ehebruch.

Das Gebot, keinen falschen Eid zu schwören
Ihr wisst auch, dass unseren Vorfahren gesagt worden ist:
Du sollst deinen Schwur nicht brechen!
Vielmehr sollst du halten,
was du dem Herrn geschworen hast!
Ich sage euch aber: Schwört überhaupt nicht!
Schwört weder beim Himmel,
denn er ist der Thron Gottes;
noch bei der Erde,
denn sie ist sein Fußschemel;
auch nicht bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des höchsten Königs!
Du sollst auch nicht bei deinem Kopf schwören!
Denn du kannst ja nicht einmal ein einziges Haar
weiß oder schwarz machen.
Sagt einfach ›Ja‹, wenn ihr ›Ja‹ meint,
und ›Nein‹, wenn ihr ›Nein‹ meint.
Jedes weitere Wort kommt vom Bösen.

Das Gebot, maßvoll zu vergelten
Ihr wisst, dass gesagt worden ist:
Auge für Auge und Zahn für Zahn!
Ich sage euch aber:
Wehrt euch nicht gegen Menschen,
die euch etwas Böses antun!
Sondern wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt,
dann halte ihm auch deine andere Backe hin!
Wenn dich jemand verklagen will,
um dein Hemd zu bekommen,
dann gib ihm noch deinen Mantel dazu!
Wenn dich jemand dazu zwingt,
seine Sachen eine Meile zu tragen,
dann geh zwei Meilen mit ihm!
Wenn dich jemand um etwas bittet, dann gib es ihm!
Und wenn jemand etwas von dir leihen will,
dann sag nicht ›Nein‹.«

Das Gebot, den Mitmenschen zu lieben
Ihr wisst, dass gesagt worden ist:
Liebe deinen Nächsten und hasse deinen Feind!
Ich sage euch aber: Liebt eure Feinde!
Betet für die, die euch verfolgen!
So werdet ihr zu Kindern eures Vaters im Himmel.
Denn er lässt seine Sonne aufgehen
über bösen und über guten Menschen.
Und er lässt es regnen
auf gerechte und auf ungerechte Menschen.
Denn wenn ihr nur die liebt, die euch auch lieben:
Welchen Lohn erwartet ihr da von Gott?
Verhalten sich die Zolleinnehmer nicht genauso?
Und wenn ihr nur eure Geschwister grüßt:
Was tut ihr da Besonderes?
Verhalten sich die Heiden nicht genauso?
Für euch aber gilt: Seid vollkommen,
so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist!

Die richtige Einstellung beim Spenden für Bedürftige
Hütet euch, eure Gerechtigkeit
vor den Menschen zur Schau zu stellen.
Sonst habt ihr von eurem Vater im Himmel
keinen Lohn mehr zu erwarten.
Wenn du also den Armen etwas gibst,
häng es nicht an die große Glocke!
So verhalten sich die Scheinheiligen
in den Synagogen und auf den Straßen,
damit die Leute sie bewundern.
Amen, das sage ich euch:
Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen.
Wenn du den Armen etwas gibst,
soll deine linke Hand nicht wissen,
was die rechte tut.
So bleibt deine Gabe im Verborgenen.
Dein Vater, der auch das Verborgene sieht,
wird dich dafür belohnen.

Die richtige Einstellung beim Beten
(Das Vaterunser)

Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Scheinheiligen:
Sie stellen sich zum Beten gerne
in die Synagogen und an die Straßenecken –
damit die Leute sie sehen können.
Amen, das sage ich euch:
Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen.
Wenn du betest, geh in dein Zimmer
und schließ die Tür.
Bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.
Dein Vater, der auch das Verborgene sieht,
wird dich dafür belohnen.
Sprecht eure Gebete
nicht gedankenlos vor euch hin
wie die Heiden! Denn sie meinen,
ihr Gebet wird erhört, weil sie viele Worte machen.
Macht es nicht so wie sie!
Denn euer Vater weiß, was ihr braucht,
noch bevor ihr ihn darum bittet.
So sollt ihr beten:

Unser Vater im Himmel,
dein Name soll geheiligt werden.
Dein Reich soll kommen.
Dein Wille soll geschehen.
Wie er im Himmel geschieht,
so soll er auch auf der Erde Wirklichkeit werden.
Gib uns heute unser tägliches Brot.
Und vergib uns unsere Schuld –
so wie wir denen vergeben haben,
die an uns schuldig geworden sind.
Und stell uns nicht auf die Probe,
sondern rette uns vor dem Bösen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt,
dann wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben.
Wenn ihr den Menschen aber nicht vergebt,
dann wird euer Vater euch
eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Die richtige Einstellung beim Fasten
Wenn ihr fastet,
macht kein leidendes Gesicht wie die Scheinheiligen.
Sie vernachlässigen ihr Aussehen.
Daran sollen die Leute merken, dass sie fasten.
Amen, das sage ich euch:
Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen.
Wenn du fastest,
salbe deinen Kopf und wasch dein Gesicht!
So merkt niemand, dass du fastest –
außer dein Vater, der im Verborgenen ist.
Dein Vater, der auch das Verborgene sieht,
wird dich dafür belohnen.

Wo man Schätze sammeln soll
Häuft keine Schätze auf der Erde an.
Hier werden Motten und Rost sie zerfressen
und Diebe einbrechen und sie stehlen.
Häuft euch vielmehr Schätze im Himmel an.
Dort werden weder Motten noch Rost sie zerfressen
und keine Diebe einbrechen und sie stehlen.
Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.
Aus dem Auge leuchtet das Innere des Menschen:
Wenn dein Auge klar ist,
wird dein ganzer Körper voller Licht sein.
Wenn dein Auge aber trübe ist,
dann ist dein ganzer Körper voller Dunkelheit.
Wenn nun das Licht in dir dunkel ist,
wie schrecklich ist dann die Dunkelheit.

Worum man sich sorgen soll
Niemand kann gleichzeitig zwei Herren dienen!
Entweder wird er den einen hassen
und den anderen lieben.
Oder er wird dem einen treu sein
und den anderen verachten.
Ihr könnt nicht gleichzeitig Gott und dem Geld dienen!
Darum sage ich euch:
Macht euch keine Sorgen um euer Leben –
was ihr essen oder trinken sollt,
oder um euren Körper – was ihr anziehen sollt.
Ist das Leben nicht mehr als Essen und Trinken?
Und ist der Körper nicht mehr als Kleidung?
Seht euch die Vögel an!
Sie säen nicht, sie ernten nicht,
sie sammeln keine Vorräte in Scheunen.
Trotzdem ernährt sie euer Vater im Himmel.
Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
Wer von euch kann dadurch,
dass er sich Sorgen macht,
sein Leben nur um eine Stunde verlängern?
Und warum macht ihr euch Sorgen,
was ihr anziehen sollt?
Seht euch die Wiesenblumen an:
Sie wachsen, ohne zu arbeiten
und ohne sich Kleider zu machen.
Ich sage euch:
Nicht einmal Salomo in all seiner Herrlichkeit
war so schön gekleidet wie eine von ihnen.
So schön macht Gott die Wiesenblumen.
Dabei gehen sie an einem Tag auf
und werden am nächsten Tag im Ofen verbrannt.
Darum wird er sich noch viel mehr um euch kümmern.
Ihr habt zu wenig Vertrauen!
Macht euch also keine Sorgen!
Fragt euch nicht: Was sollen wir essen?
Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
Um all diese Dinge dreht sich das Leben der Heiden.
Euer Vater im Himmel weiß doch,
dass ihr das alles braucht.
Strebt vor allem anderen
nach seinem Reich und nach seiner Gerechtigkeit –
dann wird Gott euch auch das alles schenken.
Macht euch also keine Sorgen um den kommenden Tag –
der wird schon für sich selber sorgen.
Es reicht, dass jeder Tag
seine eigenen Schwierigkeiten hat.

Andere nicht verurteilen
Ihr sollt andere nicht verurteilen,
damit Gott euch nicht verurteilt.
Denn das Urteil, das ihr fällt, wird euch treffen.
Und der Maßstab, den ihr an andere anlegt,
wird auch für euch gelten.
Du siehst den Splitter im Auge deines Gegenübers.
Bemerkst du nicht den Balken in deinem eigenen Auge?
Wie kannst du zu deinem Gegenüber sagen:
Komm her! Ich zieh dir den Splitter aus deinem Auge.
Dabei steckt doch in deinem eigenen Auge ein Balken!
Du Scheinheiliger!
Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge.
Dann hast du den Blick frei,
um den Splitter aus dem Auge
deines Gegenübers zu ziehen.

Wervolle Perlen
Gebt das, was heilig ist, nicht den Hunden!
Werft eure Perlen nicht vor die Schweine!
Sonst zertreten sie die Perlen
und reißen euch in Stücke.

Gott voll Vertrauen um etwas bitten
Bittet und es wird euch gegeben!
Sucht und ihr werdet finden!
Klopft an und es wird euch aufgemacht!
Denn wer bittet, der bekommt.
Und wer sucht, der findet.
Und wer anklopft, dem wird aufgemacht.
Wer von euch gibt seinem Kind einen Stein,
wenn es um Brot bittet?
Oder eine Schlange,
wenn es um einen Fisch bittet?
Ihr Menschen seid böse.
Trotzdem wisst ihr, was euren Kindern guttut,
und gebt es ihnen.
Wie viel mehr Gutes wird euer Vater im Himmel
denen geben, die ihn darum bitten.

Eine einfache Grundregel
Behandelt andere Menschen genau so,
wie ihr selbst behandelt werden wollt.
Denn so steht es im Gesetz und bei den Propheten.

Das weite und das enge Tor
Geht durch das enge Tor!
Denn das Tor zum Verderben ist weit,
und der Weg dorthin ist breit.
Diesen Weg wählen viele Menschen.
Aber wie eng ist das Tor zum Leben,
und wie schmal ist der Weg dorthin!
Diesen Weg finden nur wenige Menschen.

Warnung vor falschen Propheten
Nehmt euch in Acht vor den falschen Propheten!
Sie kommen zu euch und verhalten sich wie Schafe.
Aber im Innern sind sie Wölfe,
die auf Raub aus sind.
An ihren Früchten könnt ihr sie erkennen:
Oder erntet man Trauben von einem Dornbusch
und Feigen von einer Distel?
Ein guter Baum bringt gute Früchte hervor.
Aber ein schlechter Baum
bringt schlechte Früchte hervor. Ein guter Baum kann
keine schlechten Früchte hervorbringen
und ein schlechter Baum keine guten Früchte.
Ein Baum, der keine guten Früchte bringt,
wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
Also gilt: An ihren Früchten
werdet ihr die falschen Propheten erkennen.

Den Willen Gottes tun
Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!,
wird in das Himmelreich kommen.
Sondern das gilt für diejenigen,
die den Willen meines Vaters im Himmel tun.
Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen:
Herr, Herr! Haben wir nicht in deinem Namen
als Propheten geredet?
Und haben wir nicht in deinem Namen
Dämonen ausgetrieben?
Und haben wir nicht in deinem Namen
viele Wunder getan?
Dann werde ich ihnen frei heraus sagen:
Ich kenne euch überhaupt nicht!
Macht, dass ihr fortkommt,
ihr mit eurem gesetzlosen Treiben!

Das Gleichnis vom Hausbau
Wer diese Worte
von mir hört und sie befolgt,
ist wie ein kluger Mann:
Er baute sein Haus auf felsigem Boden.
Dann kam ein Wolkenbruch.
Die Flüsse traten über die Ufer, die Stürme tobten und rüttelten an dem Haus.
Doch es stürzte nicht ein,
denn es war auf felsigem Untergrund gebaut.
Wer diese Worte von mir hört und sie nicht befolgt,
ist wie ein dummer Mann:
Er baute sein Haus auf sandigem Boden.
Dann kam ein Wolkenbruch.
Die Flüsse traten über die Ufer,
die Stürme tobten und prallten gegen das Haus.
Da stürzte es ein und fiel völlig in sich zusammen.

Die Menschen erkennen die Vollmacht von Jesus
So beendete Jesus seine Verkündigung.
Die Volksmenge war von seiner Lehre tief beeindruckt.
Denn an seiner Lehre erkannten sie,
dass Gott ihm die Vollmacht dazu gegeben hatte
– ganz anders als bei den Schriftgelehrten.

(Matthäus 5 -7)

Die BasisBibel gibt es in verschiedenen Ausgaben:
als „Komfortable“, in der der Text wie in einem Gedicht in Sinneinheiten gesetzt ist, und als „Kompakte“, die sich wie ein Roman liest. Beide Ausgaben enthalten fortlaufend umfangreiche Erklärungen zum Text in den Randspalten.

Erhältlich ist die BasisBibel im Shop der Deutschen Bibelgesellschaft (www.die-bibel.de) und natürlich in der Buchhandlung Cremer in Halstenbek.