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Blog auf Papier


Aus dem Leben einer Studentin der Sozialen Arbeit und Diakonie
Neues Jahr, neues Glück. Mein letzter Artikel ist schon eine Weile her und in der Zwischenzeit ist eine Menge in meinem Studium passiert. Ich habe die erste Hälfte meines Praktikums beendet. Das hieß für mich leider Abschied nehmen. Ich habe die Möglichkeit bekommen, noch einmal die Tagesförderstätte zu wechseln, da meine Anleiterin noch eine andere Tafö leitet. Ich darf mir noch einmal andere und neue Abläufe anschauen und auch ein neues Team und neue Klienten kennen lernen.
Ich bin mit einem lachenden und einem weinenden Auge gegangen. Auf der einen Seite sind mir die Klienten und meine Kollegen ans Herz gewachsen. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und kannte alles. Ich wusste, wo was steht und auf welche Situationen ich mich einstellen muss.
Auf der anderen Seite habe ich mich schon total auf die neuen Möglichkeiten und Erfahrungen gefreut.
Nach dem Abschied hatte ich erst einmal 6 Wochen frei, um zwei Hausarbeiten und ein Referat auszuarbeiten. Die Hausarbeiten sind aus dem Bereich Kinder- und Jugendhilferecht und Diakonie. Leider lief das alles nicht ganz so flüssig wie ich mir das gewünscht hatte, irgendwie hat mir da die Disziplin gefehlt. In meinem Referat werde ich mich mit den Strukturen hinter dem Tagesförderstätten-Betrieb beschäftigen. Das kommt dann aber erst im nächsten Semester.
Anfang März habe ich dann in der für mich neuen Tafö angefangen. Ich war super aufgeregt und auch ein bisschen unsicher, da ich ja niemanden kannte und die Abläufe auch ein bisschen anders sind. Inzwischen habe ich mich gut eingefunden und fühle mich auch dort super wohl. Es ist super interessant, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Einrichtungen herauszufinden und auch meine vorangegangenen Erfahrungen mit einzubringen. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich nach Hause gehe und das Gefühl habe, dass ich einem Klienten eine gute Zeit ermöglicht habe. Das erfüllt mich und ruft mir immer wieder in Erinnerung, warum ich den Schritt zur Sozialen Arbeit gewagt habe.

Sina Schmidt

Sina Schmidt aus Ellerbek studiert an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie. Bis zum Ende ihres Studiums gibt sie uns kleine Einblicke in ihr studentisches Leben.

Mehr zu den Studienmöglichkeiten am Rauhen Haus gibt es hier: https://www.ev-hochschule-hh.de/